Ökologische Zeiten
Vormoderne Umwelten - Verehrte Natur - Verschmutzte Natur - Geschützte Natur - Lebensweisen - Aufbrüche - Ökologische Zeiten - Entgrenzungen
Kein Jahrzehnt hat unser gegenwärtiges ökologisches Denken so nachhaltig geprägt wie die achtziger Jahre. Das liegt an einigen aufsehenerregenden Kontroversen über Umweltprobleme, aber auch an neuen Formen des Protests und der medialen Berichterstattung. Ökologie war in den achtziger Jahren gleichermaßen Slogan, politisches Spielfeld und Lebensgefühl.
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Das Waldsterben |
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Wackersdorf und Gorleben |
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Die Grünen |
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Die Ost-Berliner Umweltbibliothek |
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Das Windrad |
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Das Grüne Band |
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Die Schornsteinbesetzer von Greenpeace |
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Mülltrennung |
Diese Liste ist das Ergebnis ausführlicher Diskussionen im Team der Autoren sowie auf Konferenzen innerhalb und außerhalb des Rachel Carson Centers. Es ist nun jedoch höchste Zeit, diese Diskussion zu öffnen, und deshalb laden wir Sie hiermit ein, an der Weiterentwicklung des Projekts mitzuwirken. Wir präsentieren Ihnen im Folgenden ein paar Vorschläge für weitere Erinnerungsorte, die zum Oberthema "Ökologische Zeiten" passen könnten. Daneben findet sich der Link "Zur Abstimmung". Dieser öffnet ein Fenster, das Ihnen mehrere Möglichkeiten zur Bewertung bietet. Wir sind sehr gespannt!
Wenn Sie auf eines der grauen Felder klicken, öffnet sich ein Fenster mit ein paar zusätzlichen Informationen, was wir uns beim jeweiligen Erinnerungsort gedacht haben.
Das Öko-Institut
Als im badischen Wyhl ein Atomkraftwerk gebaut werden sollte und eine ganze Region darüber in Bewegung kam, gründeten engagierte Bürger 1977 in Freiburg einen gemeinnützigen Verein, um eine unabhängige Stimme gegen die Expertenmacht der Atomindustrie zu schaffen. Inzwischen ist das Öko-Institut eine europaweit geschätzte Forschungs- und Beratungseinrichtung mit mehr als 130 Mitarbeitern an drei Standorten. Eine bemerkenswerte Erfolgsgeschichte – und ein Beleg, wie sehr Umweltpolitik an solider wissenschaftlicher Forschung hängt.
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Der Spiegel
Journalisten waren beim Aufstieg der Umweltbewegung mehr als bloße Chronisten. Das Hamburger Nachrichtenmagazin Der Spiegel prägte mit Titelgeschichten über Waldsterben und Klimawandel das Umweltbewusstsein der Bundesbürger. In den neunziger Jahren brachte der Spiegel aber auch die gewandelte Stimmung auf den Punkt, als er einen Trend "vom Umweltschutz zum Öko-Wahn" diagnostizierte. Eine Titelgeschichte über den "Windmühlenwahn" führte 2004 zu einem redaktionsinternen Eklat.
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Klaus Töpfer im Rhein
Ein Minister in Badekleidung ist ein seltener Anblick. Wenn er dann auch noch den Rhein durchschwimmt, ist die öffentliche Erregung groß. Bundesumweltminister Klaus Töpfer sprang 1988 unter den Augen begeisterter Journalisten in diesen Fluss, um eine Wettschuld zu begleichen – was weithin als Signal verstanden wurde, der Rhein sei wieder sauber. So zeigt die Aktion die Macht symbolträchtiger Bilder und zugleich das Dilemma der guten (Umwelt)Nachricht. Durfte der Rhein zwei Jahre nach dem Sandoz-Feuer überhaupt schon wieder sauber sein?
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Garzweiler
Es ist das größte Loch der Republik: 11 400 Hektar umfasst das Abbaufeld, in dem die RWE Power AG bis 2045 insgesamt 1,3 Milliarden Tonnen Braunkohle abbauen möchte. Die Folgen für die Landschaft sowie die zweifelhafte Klimabilanz der Braunkohleverstromung machen Garzweiler zu einem umstrittenen Projekt – kein Wunder, dass die rot-grüne Regierung in Nordrhein-Westfalen beinahe am Konflikt um Garzweiler zerbrochen wäre.
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Sie haben einen anderen Vorschlag? Dann sollten Sie uns dies mitteilen.











